Der neue Vorstand des Stadtsportverbandes Porta Westfalica und die mit Blumen bedachten ausgeschiedenen Mitglieder (von links): Manfred Flake, Ines Vogt, Manfred Teunissen, Irene Bühlmeyer, Olaf Küster, Klaus-Dieter Vogt, Manfred Nickel, Manfred Sellig, Christiane Heyse und Burkhard Tebbe.

Zwei neue Gesichter im Vorstand

Olaf Küster und Irene Bühlmeyer im Stadtsportverband Porta Westfalica Nachfolger von Geschäftsführerin Christiane Heyse und Frauenwartin Ines Vogt. Sportabzeichen wird immer beliebter.

Zwei Veränderungen im Vorstand des Stadtsportverbandes Porta Westfalica brachten die alle zwei Jahre anstehenden Wahlen bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes am Donnerstagabend im Sportheim des SV Hausberge.

Jeweils aus beruflichen Gründen ihr Amt zur Verfügung stellten Christiane Heyse (TuS Eisbergen) als Geschäftsführerin und Ines Vogt (SC Nammen) als Frauenwartin. Die Vakanzen konnten aber aus der Versammlung heraus gefüllt werden. Von den Vereinsdelegierten einstimmig gewählt wurden Olaf Küster (TuS Holzhausen/Porta) als neuer Geschäftsführer und Irene Bühlmeyer (TuS Barkhausen) als neue Frauenwartin. Ohne Gegenstimme oder Enthaltung wiedergewählt wurden zudem Klaus-Dieter Vogt (SC Nammen) als Vorsitzender, Burkhard Tebbe (RV Großer Weserbogen) als Stellvertreter und Manfred Nickel (SV Hausberge) als Kassenwart. Bestätigt wurde ferner der zuvor in der Jugendversammlung wiedergewählte Jugendwart Manfred Flake (SV Hausberge). Christiane Heyse und Ines Vogt wurden von Klaus-Dieter Vogt mit Blumen verabschiedet.

Dem Beirat als Vertretung der Sportarten gehören weiter an Manfred Teunissen (Tennis, gleichzeitig Beiratsvorsitzender), Manfred Sellig (Handball, Tischtennis), Heinz Rademacher (Schach), Kurt Büsching (Wassersport), Christiane Heyse (Korbball), Klaus-Dieter Vogt (Leichtathletik), Burkhard Tebbe (Reitsport) und Manfred Flake (Fußball). Irene Bühlmeyer ist für den Breitensport zuständig, und (noch) unbesetzt sind die Sportarten Volleyball und Schießen.

Ebenfalls Blumen gab es an diesem Abend für Edith Spannuth aus Wülpke. Das Mitglied des Kneippvereins Hausberge hatte im vergangenen Jahr zum 30. Mal die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen in Gold erfüllt. Die besondere Ehrung nahm der Sportabzeichen-Obmann des Stadtsportverbandes, Manfred Steinert, vor. Nicht zuletzt dank dessen rührigem Einsatz ist in Porta Westfalica das Sportabzeichen in den letzten Jahren immer beliebter geworden und die Zahlen von 319 im Jahr 2014 über 330 auf 440 (darunter 345 Jugendlichen) im vergangenen Jahr gestiegen, womit Porta Westfalica unter den Städten und Gemeinden im Kreis Platz fünf belegt. Unter den Vereinen und Schulen am eifrigsten war zum vierten Mal in Folge der Grundschulverband Holzhausen/Vennebeck, der (da kein Platz mehr für eine Gravur) den von Steinert gestifteten Pokal endgültig behalten darf. Der anwesende Karl-Erich Schmeding, Vorsitzender des Bildungsausschusses, erklärte sich spontan bereit, persönlich einen neuen Pokal zu stiften.

Geld war in der Versammlung auch ein Thema. Neben der Stadtsparkasse Porta, die seit Jahren die Arbeit des Verbandes regelmäßig unterstützt, konnte nach einem Tipp aus dem Rathaus der SSV einen weiteren Unterstützer gewinnen, mit dessen Hilfe man die Jugendarbeit der Vereine und Projekte der Klubs fördern kann. Wie Dieter Kaiser von der Westfalen Weser Energie in der Versammlung erläuterte, müsse allerdings jährlich ein neuer Antrag gestellt werden, um aus dem Spendenbudget des Unternehmens bedacht zu werden. Aufgrund des neuen Sponsors werden aber zumindest diesmal aus der Kasse des Stadtsportverbandes statt ein nunmehr zwei Euro pro Jugendlicher an die Vereine fließen.

Neben der dringend zu verbessernden Förderung der Jugendarbeit („sie ist unsere Zukunft“) hatte SSV-Vorsitzender Vogt in seinem Bericht anfangs auch appelliert, dem Ehrenamt mehr Respekt zu zollen. Erfreut ist man darüber, dass in der Verwaltung ein neuer Sportsachbearbeiter nunmehr Vollzeit arbeitet: „Da gibt es vieles aufzuarbeiten.“

8.4.2017 minden-web




Edith Spannuth wurde von Sportabzeichen-Obmann Manfred Steinert besonders geehrt.