• DM 2010


Erschöpft nach dem Finale, aber glücklich über Platz 2 bei der Deutschen Meisterschaft: Die Eisberger Spielerinnen Janka-Kathleen Meier, Milena Luthe, Alina-Kristin Meier, Gina-Christin Luthe, Nina Halstenberg, Simone Schmidtchen, Daniela Fliegner und Anke Meißner.

Eisbergerinnen feiern die Vizemeisterschaft

Bei Korbball-DM in Hausberge nach zwei Remis und Erfolg über den Titelverteidiger eine Niederlage erst im Endspiel

„Das war heute eine wirklich starke Leistung, ich bin mehr als hochzufrieden“, freute sich Trainerin Karin Meier trotz einer Niederlage. Diese mussten die Korbballerinnen des TuS Eisbergen allerdings erst im allerletzten Spiel der Deutschen Hallenmeisterschaften hinnehmen, die sie selbst am Samstag und Sonntag in der Großsporthalle Hausberge ausrichteten. Und dieses Spiel war das Finale, in dem es um den Titel ging.

Mit 4:9 (3:3) zogen die Portanerinnen dabei gegen die Mannschaft der SG Findorff aus Bremen den Kürzeren, und diese Niederlage war gleichzeitig die erste für den TuS im gesamten Turnier. „Wir haben eine wirklich starke erste Halbzeit gespielt, aber nach der Pause ist Findorff zweimal schnell durchgekommen, und damit war es um uns geschehen. Findorff war deutlich besser, das muss man anerkennen“, richtete die TuS-Trainerin Komplimente an den neuen Deutschen Meister, der von 2006 bis 2008 dreimal in Folge triumphiert hatte und gestern Vorjahressieger Spvg Hambach ablöste.

„Wir haben heute alles gezeigt, was wir können. Das war super. Zudem haben wir im Halbfinale den amtierenden Meister geschlagen“, freute sich die Eisberger Trainerin zusammen mit ihrer Mannschaft, die nach Abpfiff am späten Nachmittag Silber gemeinsam mit dem neuen Meister auf dem Spielfeld zu dröhnenden Samba-Klängen feierte.

Das Finale gegen Findorff verlief unter ohrenbetäubender Anfeuerung für die Eisbergerinnen von der voll besetzten Tribüne in den ersten 20 Minuten Zug um Zug. Das 0:1 drehte der TuS in ein 2:1 und glich nach dem 2:3 kurz vor dem Wechsel aus. Nach Wiederanpfiff nutzte Findorff Konter, zielte besser und legte innerhalb von vier Minuten ein 7:3 vor. Karin Meier nahm eine Auszeit, der TuS verkürzte noch einmal auf 4:7, doch nach dem 4:8 und dem 4:9 durch wieder einen Konter übernahmen die Fans des Gegners in der Halle das Kommando und sangen: „Steh auf, wenn du ein Bremer bis …“

Im Halbfinale mittags gegen die Spvg Hambach als Gewinner der Vorrundengruppe 2 hatten die Eisbergerinnen losgelegt wie die Feuerwehr und führten schnell 4:0 und zur Pause 5:1. „Drei Körbe Vorsprung sind im Korbball nicht viel“, hatte TuS-Vorsitzende Christiane Heyse nach dem 2:5-Anschluss ein mulmiges Gefühl, doch brachten die Portanerinnen den Vorsprung sicher ins Ziel zum 6:3.

Volle Halle und sehr viel Stimmung

Nicht ganz zufrieden war Trainerin Karin Meier nach den beiden Vorrundenspielen des Samstags gewesen: „Da war mehr drin.“ Gegen TuS Sudweyhe hatte man Anlaufschwierigkeiten, und gegen den gestrigen Endspiel-Gegner Findorff führte man schon 3:1, um sich dann Gegenstöße einzufangen. Zum Halbfinal-Einzug hätte allerdings auch schon eine knappe Niederlage gereicht.

Christiane Heyse konnte nach den insgesamt 33 Spielen in drei Altersklassen gestern Abend ein sehr zufrieden stellendes Fazit ziehen. Die Halle war zwei Tage lang rappelvoll, und die zahlreichen Helfer taten alles für einen reibungslosen Ablauf. Ein ausgerenkter Finger, der vor Ort behandelt wurde, und eine blutende Lippe, die im Klinikum genäht wurde, waren die einzigen registrierten Verletzungen. Cafeteria, Salatbar und Suppenküche auf dem Sportplatzgelände wurden eifrig genutzt, sodass es am Samstagabend ein „Problem“ gab: „Alle kamen mit großen Scheinen, und uns ging das Wechselgeld aus …“




Die Eisberger Spiele

Vorrunde

TuS Sudweyhe – TuS Eisbergen 7:7. – 0:1 J. – K. meier (1.), 1:1 Lehmkuhl (2.), 1:2 J. – K. Meier (2.), 2:2 Bunkowski (2.), 2:3 Strathe (3.), 3:3 Lehmkuhl (5.), 3:4 Halstenberg (12.), 4:4 Halter (16.), 4:5 A. – K. Meier (17.) – 5:5 Halter (32.), 6:5 Halter (33.), 6:6 Halstenberg (35.), 6:7 Halstenberg (37.), 7:7 Martens (37.).

TuS Eisbergen – SG Findorff 4:4. – 0:1 Grote (5.), 1:1 Halstenberg (6.), 2:1 Halstenberg (10.) – 3:1 Halstenberg (22.), 3:2 Niestedt (24.), 3:3 Kalter (25.), 3:4 Grote (30.), 4:4 G.-C. Luthe (37.).

Halbfinale

Spvg Hambach – TuS Eisbergen 3:6. – 0:1 Meißner (2.), 0:2 Halstenberg (4.), 0:3 Meißner (6.), 0:4 A. – K. Meier (10.), 1:4 Katzenberger (12.), 1:5 Halstenberg (16.) – 2:5 Golombeck (24.), 2:6 Halstenberg (25.), 3:6 Köhler (27.).

Endspiel

SG Findorff – TuS Eisbergen 9:4. – 1:0 Kalter (4.), 1:1 Strathe (7.), 1:2 A. – K. Meier (9.), 2:2 Niestedt (13.), 3:2 Dreyer (13.), 3:3 M. Luthe (18.) – 4:3 Grotenrath (22.), 5:3 Kamp (24.), 6:3 Niestedt (25. Viermeter), 7:3 Niestedt (26.), 7:4 G. Luthe (27.), 8:4 Kamp (36.), 9:4 Kälter (39.).

10.5.2010 minden-web




Voll besetzte Zuschauerränge sorgten zwei Tage lang für eine tolle Stimmung in der Hausberger Halle.

Frauen 18+

Vorrundengruppe 1
SG Findorff – TuS Sudweyhe 10:4
TuS Sudweyhe – TuS Eisbergen 7:7
TuS Eisbergen – SG Findorff 4:4
1. SG Findorff 2 14:8 3:1
2. TuS Eisbergen 2 11:11 2:2
3. TuS Sudweyhe 2 11:17 1:3

Vorrundengruppe 2
TuS Helpup – Spvg Hambach 4:5
Spvg Hambach – SV Brake 9:6
SV Brake – TuS Helpup 4:6
1. Spvg Hambach 2 14:10 4:0
2. TuS Helpup 2 10:9 2:2
3. SV Brake 2 10:15 0:4

Halbfinale
SG Findorff – TuS Helpup 5:1
Spvg Hambach – TuS Eisbergen 3:6

Um Platz 5
TuS Sudweyhe – SV Brake 5:9

Um Platz 3
TuS Helpup – Spvg Hambach 3:4

Endspiel
SG Findorff – TuS Eisbergen 9:4

Die Frauen-Finalisten

SG Findorff: Kirstin Grote, Anke Kamp, Melanie Niestedt, Silke Candler, Kristin Grotenrath, Jelena Dreyer, Berit Kalter, Britta Borrmann, Svenja Lohmann.
TuS Eisbergen: Janka-Kathleen Meier, Alina-Kristin Meier, Simone Schmidtchen, Daniela Fliegner, Nina Halstenberg, Gina-Christin Luthe, Milena Luthe, Nadine Strathe, Anke Meißner.




Mädchen 16-19

Vorrundengruppe 1
SG Findorff – TV Feldkirchen 7:0
TuS Helpup – SG Findorff 2:7
TV Feldkirchen – TuS Helpup 2:5
1. SG Findorff 2 14:2 4:0
2. TuS Helpup 2 7:9 2:2
3. TV Feldkirchen 2 2:12 0:4

Vorrundengruppe 2
Langenholzhausen – Bergrheinfeld 9:5
SV Brake – TuS Langenholzhausen 6:5
TSV Bergrheinfeld- SV Brake 2:10
1. SV Brake 2 16:7 4:0
2. TuS Langenholzhausen 2 14:11 2:2
3. TSV Bergrheinfeld 2 7:19 0:4

Halbfinale
SG Findorff – TuS Langenholzhausen 6:0
SV Brake – TuS Helpup 5:6

Um Platz 5
TV Feldkirchen – TSV Bergrheinfeld 4:6

Um Platz 3
Langenholzhausen – SV Brake n. V. 8:7

Endspiel
SG Findorff – TuS Helpup 8:0




Für Janka-Kathleen Meier gibt es hier im Eisberger Spiel gegen die Bremer SG Findorff gegen Berit Kalter kein Durchkommen.

Mädchen 12-15

Vorrundengruppe 1
TSV Heidenfeld – TV Feldkirchen 9:4
Langenholzhausen – Heidenfeld 6:13
TV Feldkirchen – Langenholzhausen 5:11
1. TSV Heidenfeld 2 22:10 4:0
2. TuS Langenholzhausen 2 17:18 2:2
3. TV Feldkirchen 2 9:20 0:4

Vorrundengruppe 2
Nordstädter TV 09- TSV Kirchheide 3:8
SG Findorff – Nordstädter TV 09 11:5
TSV Kirchheide – SG Findorff 7:12
1. SG Findorff 2 23:12 4:0
2. TSV Kirchheide 2 15:15 2:2
3. Nordstädter TV 09 2 8:19 0:4

Halbfinale
TSV Heidenfeld – TSV Kirchheide 10:3
SG Findorff – TuS Langenholzhausen 7:8

Um Platz 5
TV Feldkirchen – Nordstädter TV 09 4:6

Um Platz 3
TSV Kirchheide – SG Findorff 10:7

Endspiel
Heidenfeld – Langenholzhausen 11:5






Volle Konzentration im Halbfinalspiel: Die Eisbergerinnen in der Abwehr gegen den letztjährigen Meister Spvg Hambach.